Eisregen beschäftigte Bielefelder Polizei

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Der einsetzende Eisregen bescherte der Polizei Bielefeld am Samstag ein stark erhöhtes Einsatzaufkommen. Von 17.00 Uhr bis 01.00 Uhr ereigneten sich im Stadtgebiet insgesamt 15 Verkehrsunfälle. Fast alle Unfälle verliefen einigermaßen glimpflich. Es gab keine Verletzten. In einem Fall wurde ein beteiligtes Fahrzeug durch den Unfall schwer beschädigt und musste abgeschleppt werden. Sonst blieb es lediglich bei leichten Blechschäden. Bei einem weiteren Verkehrsunfall auf der Osnabrücker Straße wurde eine Mitfahrerin leicht verletzt. Allerdings lautete hier die Unfallursache nicht Winterglätte sondern Unachtsamkeit.

Auf den Autobahnen im Zuständigkeitsbereich der Bielefelder Polizei sah die Einsatzlage bedeutend kritischer aus. Hier kam es ab ca. 17:00 Uhr zu 34 Unfällen aufgrund von Glätte (Eisregen) auf den Autobahnen A 2 und A 30. Die Autobahnen mussten unfall-und glättebedingt immer wieder für kürzere und auch längere Zeiträume voll gesperrt werden. Mehrere Personen wurden leicht verletzt. Es kam zeitweise zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Negativer Höhepunkt war gegen 17.00 Uhr ein Verkehrsunfall auf der A 30. Dort kam es in Höhe der Autobahnanschlussstelle Löhne-Hüllhorst in Fahrtrichtung Hannover zu einem Unfall mit insgesamt 16 beteiligten Pkw und zwei beteiligten Lkw. Bei diesem Unfall wurden insgesamt vier Personen leicht verletzt und es entstand ein Sachschaden von ca. 100.000 EUR.